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Manche Körperstellen sind empfindlicher als andere, und an manchen magst Du wirklich keine Nadeln haben – das ist verständlich. Aber welche Stelle ist denn nun die beste für ein Tattoo? Es kommt darauf an. Neben Deiner Schmerzempfindlichkeit spielen auch Motivwahl, Dein Beruf und andere Faktoren eine Rolle.

Körperstellen – Tattoos: Das ist idealerweise eine Symbiose. Dein Tattoo sollte zur Körperstelle passen, das Motiv und die Farben müssen mit Deiner Haut und Deiner Körperform an dieser Stelle stimmig sein. Und natürlich ist auch wichtig, dass es zu Deinem Lebensstil und zu Deinen Lebensumständen passt. Wer beruflich viel Kundenkontakt hat, will vielleicht kein Tattoo an einer gut sichtbaren Stelle wie beispielsweise im Gesicht oder an den Händen tragen. Lass Dich beraten, wenn Du den Tattoo-Artisten Deiner Wünsche gefunden hast! Die Künstler und Künstlerinnen haben selbst viel Erfahrung und können Dir bei der Entscheidung für Körperstellen und Tattoo helfen.

Unterlippe

Klingt unangenehm, ist es auch, aber ist weniger schmerzhaft als andere Stellen: Die Innenseite der Unterlippe lässt sich gut tätowieren, weil die Haut hier weich und ständig feucht ist. Allerdings sind die Schleimhäute extrem stark durchblutet, weshalb diese Tattoos rasant verblassen. Über Tattoo-Pflege brauchst Du Dir dagegen keine Gedanken zu machen, die entfällt hier.

Hals

Die Haut am Hals ist dünn und von vielen Nerven durchzogen. Deshalb ist ein Hals-Tattoo ziemlich schmerzhaft. Die Haltung während des Stechens ist übrigens auch eher unangenehm. Da der Hals ziemlich viel Licht abbekommt, altert Dein Tattoo an dieser Körperstelle schnell. Mit intensiver Pflege kannst Du dem aber wenigstens ein wenig entgegensetzen.

In 3 Schritten zu deinem Tattoo

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3. Tattoowiert werden
In entspannter Atmosphäre bekommst du dein Tattoo-Traum verwirklicht.

Nacken

Der Nacken ist weniger schmerzempfindlich als der Hals, aber unangenehm ist das Stechen auch hier. Merke: Je weiter das Tattoo nach vorn in Richtung Kehle rutscht, desto schmerzhafter ist es. Der Nacken ist mittelmäßig von Tattoo-Aging betroffen. Einerseits ist die dicke, gut behaarte Haut so beschaffen, dass die Linien schon nach dem Abheilen nicht mehr ganz klar definiert sind. Andererseits verliert die Haut im Laufe der Jahre kaum an Elastizität. Das Tattoo verblasst also nicht so schnell. Wie intensiv Du Dein Tattoo im Nacken pflegen musst, hängt von Haarlänge und Kleidung ab.

Rücken

Ein Tattoo am Rücken kann man aushalten, aber in direkter Nähe zur Wirbelsäule ist das trotzdem eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Vor Tattoo-Aging brauchst Du Dich hier nicht zu fürchten, diese Körperstelle ist selten der UV-Strahlung ausgesetzt, die Haut verliert kaum an Elastizität. Weil aber die Kleidung hier häufig reibt, braucht die Haut trotzdem viel Pflege.

Brust

Je näher das Brust-Tattoo an Brustbein und Brustwarzen oder Dekolleté sitzt, desto schmerzhafter wird es. Ladys, Ihr müsst besonders tapfer sein: Eure Brüste sind einfach empfindlicher als Männerbrüste. Brust-Tattoos altern schneller als Tattoos an anderen Körperstellen, vor allem bei den Damen. Denn hier lässt die Hautelastizität nach. Schwangerschaften und Stillzeit verändern die Haut zusätzlich. Die richtige Tattoo-Pflege ist bei der Brust besonders wichtig, vor allem im Sommer sollte an ausreichend Sonnenschutz gedacht werden.

Underboob und Rippen

Die Haut über dem Brustbein und unter der Brust ist extrem dünn und von sehr vielen Nerven durchsetzt. Das ist eine der schmerzhaftesten Stellen für ein Tattoo. Und blöderweise wirken die Linien oft schon direkt nach dem Abheilen des Tattoos leicht verwischt und verändern sich in den nächsten Jahren stark. Schwangerschaften sorgen bei den Damen für starke Veränderungen der Motive. Das Underboob-Tattoo und auch das Rippen-Tattoo sollte häufig eingecremt werden, und hier ist eine spezielle Tattoo-Pflege wirklich sinnvoll. Das gilt insbesondere im Sommer.

Bei Rippen-Tattoos hängt die Alterung von der genauen Stelle ab. Am Rücken bleibt das Tattoo länger schön, näher am Bauch verliert es durch Gewichtsschwankungen und Muskelveränderungen schnell seinen Charme.

Bauch

Für Bauch-Tattoos gilt im Grunde das Gleiche wie für Rippen-Tattoos und Underboob-Tattoos: Das ist eine unglaublich schmerzhafte Angelegenheit, weil hier so viele Nerven verlaufen. Grobe Faustregel: Je kitzliger Du am Bauch bist, desto schmerzhafter wird es. Tattoo-Aging hängt hier von Gewichtsveränderungen und Veränderungen der Bauchmuskulatur ab, bei Frauen auch von Schwangerschaften. Die Stelle ist einfach schwierig, wenn das Tattoo über viele Jahre hinweg gut aussehen soll. Die Hautpflege kann das nicht komplett reißen, aber Du solltest die Tattoo-Pflege am Bauch deshalb auf keinen Fall vernachlässigen!

Oberarm

Dein Oberarm ist nicht so schmerzempfindlich, abgesehen von der Innenseite. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Menschen Tattoos am Oberarm tragen? Allerdings musst Du auch bedenken, dass diese Körperstelle gerne viel Licht abbekommt und das Tattoo schnell altern lässt. Je mehr von Deinem Tattoo unter dem T-Shirt hervorblitzt, desto wichtiger ist die tägliche, intensive Tattoo-Pflege.

Unterarm und Handgelenk

Tattoos am Unterarm sind, zumindest an der Außenseite, nicht so schmerzhaft. Außerdem verwischen und verblassen Tattoos hier sehr viel langsamer als an anderen Körperstellen. Pflegeleicht sind sie außerdem.

Das Handgelenk ist gewissermaßen die Innenseite des Unterarms. Hier sind Tattoos schon deutlich schmerzhafter, aber noch gut auszuhalten. Aufgrund der dünnen Haut und der ständigen Bewegung im Gelenk ist Tattoo-Aging hier ein echtes Problem. Häufiges Händewaschen und die UV-Strahlung lassen die Tattoos schnell verblassen. Am Handgelenk ist die richtige Pflege enorm wichtig, und die darf ruhig intensiv ausfallen.

Hand und Finger

Sowohl auf dem Handrücken als auch an den Fingern ist die Haut sehr dünn. Unterhautfettgewebe gibt es hier nicht. Deshalb sind das mit den schmerzhaftesten Körperstellen für Tattoos. Zudem sind Deine Hände permanent der UV-Strahlung ausgesetzt, leiden unter Kälte, werden ständig gewaschen und sind mechanischen Reizen ausgesetzt. Das sind die besten Voraussetzungen für eine schnelle Alterung der Tattoos. Umso wichtiger ist die intensive und regelmäßige Pflege mit speziellen Produkten, die grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor haben sollten.

Oberschenkel

Der Oberschenkel hat viel Unterhautfettgewebe, deshalb tut das Tattoo zumindest auf der Außenseite nicht so sehr weh. Auf der Oberschenkelinnenseite sieht das anders aus, hier sollten sich nur Liebhaber und Liebhaberinnen des gepflegten Schmerzes tätowieren lassen. Wie schnell Dein Tattoo am Oberschenkel altert, hängt von Deinem Bindegewebe ab. Häufige Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und schwaches Bindegewebe sind schlecht für das Tattoo. Intensive Pflege ist wichtig, denn hier reibt häufig die Kleidung. Und davon abgesehen tut die Pflege auch Deinem Bindegewebe gut und hält Deine Haut elastisch.

Wade

Die Wade ist eine Stelle, die besonders für Anfänger und Anfängerinnen in Sachen Tattoo gut geeignet ist. Denn hier halten sich die Schmerzen in Grenzen, von wenigen Reflexpunkten abgesehen. Dazu kommt ein ganz praktischer Faktor: Alles, was unterhalb des Knies liegt, ist eher weniger von Tattoo-Aging betroffen. Die Haut verliert nicht so schnell an Elastizität, Gewichtsschwankungen spielen keine Rolle. Abgesehen von Sonnenschutz braucht Dein Waden-Tattoo auch kaum Pflege.

Fuß

Deine Füße sind extrem schmerzempfindlich. Und auch für Tattoo-Artists sind Fuß-Tattoos eine Herausforderung. Denn hier verlaufen Reflexpunkte, die den Fuß beim Tätowieren unkontrollierbar zucken lassen. Tattoo-Aging ist hier nur in einer Hinsicht ein Thema: Die Farben verlaufen gerne, weil Dein Fuß den ganzen Tag über belastet wird. Socken und Schuhe reiben, was dem Motiv schadet. Bitte immer gut pflegen!